Drift führt keine digitale Mandatsakte. Für Matching, Buchung einer Erstberatung und Support müssen trotzdem einige wenige personenbezogene Daten verarbeitet werden.
Operative Buchungsdaten
Für eine Calendly-Buchung werden Name, E-Mail-Adresse, Termin, ausgewählte Kanzlei und eine kurze Fallzusammenfassung benötigt. Diese Angaben bleiben erkennbar, soweit sie für die Durchführung der Erstberatung, Support oder gesetzliche Nachweise erforderlich sind.
Drift behauptet deshalb nicht, überhaupt keine personenbezogenen Daten zu verarbeiten. Die richtige Grenze ist: keine parallele Drift-Mandatsakte und keine Sammlung umfangreicher Unterlagen für ein späteres Mandat.
Datenminimierung
Ausweiskopien, vollständige Behördenakten, Pass- oder Visanummern, Bankdaten und andere umfangreiche Dokumente gehören nicht in den Drift- oder Calendly-Ablauf. Zusätzliche Unterlagen für ein Folgemandat fordert die Kanzlei nach der Erstberatung über ihren eigenen sicheren Prozess an.
Redaktion für Produktanalyse
Direkte Identifikatoren und freie Falltexte dürfen nicht in einen Datensatz übernommen werden, der zur Produktanalyse oder Verbesserung des Empfehlungssystems dient. Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, genaue Anschriften, Pass- und Visanummern sowie identifizierbare Fallzusammenfassungen sind davon ausgeschlossen.
Anonymisierte Signale für besseres Matching
Für die Verbesserung des Empfehlungssystems dürfen nur zusammengefasste oder anonymisierte Signale verwendet werden, die nicht mehr auf eine bestimmte Person zurückgeführt werden können. Dazu können Fallkategorie, benötigte Zuständigkeit, passende Expertise, reale Verfügbarkeit und das Zustandekommen einer Buchung gehören.
Können Daten noch einer Person zugeordnet werden, gelten sie nicht als anonym. Solche Daten dürfen nicht wie anonyme Analysedaten behandelt werden.
Kein Training allgemeiner KI-Modelle
Kundeninhalte und identifizierbare Fallzusammenfassungen dürfen nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle oder des Empfehlungssystems verwendet werden. Anonymisierte Matching-Signale dienen ausschließlich dazu, die sachlichen Empfehlungsregeln von Drift zu überprüfen und zu verbessern.
Transportverschlüsselung und Zugriff
Der Zugriff auf Drift erfolgt über HTTPS. Zugriffe auf operative Daten werden nach Rolle und Zweck beschränkt. Die ausgewählte Kanzlei erhält nur die Informationen, die für die angefragte Erstberatung vorgesehen sind.
Rechtlicher Rahmen
Drift richtet die Verarbeitung an den DSGVO-Grundsätzen der Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Speicherbegrenzung und angemessenen Sicherheit aus. Kein technisches System ist risikofrei. Deshalb müssen Redaktions-, Lösch- und Zugriffskontrollen regelmäßig geprüft werden.
