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Von der Anfrage zur Erstberatung: So funktioniert Drift

Der vollständige Ablauf von der kurzen Anfrage über Matching und Calendly-Buchung bis zur unabhängigen Erstberatung.

Verfasst von Nia Rakheja

Drift schafft einen klaren Weg von einer ersten Frage zu einer gebuchten anwaltlichen Erstberatung. Drift organisiert derzeit keine Folgemandate und führt keine digitale Mandatsakte.

1. Allgemeine Erstinformation

Die anfragende Person kann KI-gestützte allgemeine Informationen zu migrationsrechtlichen Verfahren erhalten. Sie wird darauf hingewiesen, dass sie mit einem KI-System und nicht mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt interagiert.

2. Kurze Anfrage

Drift fragt nur die Informationen ab, die für Matching und Erstberatung erforderlich sind. Aus den freigegebenen Angaben entsteht eine kurze, als KI-gestützt gekennzeichnete Zusammenfassung. Umfangreiche Dokumente und eine vollständige Fallakte werden nicht benötigt.

3. Matching

Das Matching beruht hauptsächlich auf Zuständigkeit, Expertise und realer Verfügbarkeit. Sprache und Beratungsformat können notwendige Filter sein. Ein kostenpflichtiger Kanzleiplan kauft keinen besseren Rang.

4. Terminbuchung über Calendly

Die Kundin oder der Kunde wählt einen tatsächlich verfügbaren Termin. Name, erforderliche Kontaktdaten und die kurze Fallzusammenfassung werden in der Calendly-Buchung für die ausgewählte Kanzlei hinterlegt.

5. Zahlungsweg der Erstberatung

Die Kanzlei entscheidet, ob sie selbst eine Rechnung sendet oder optional Online-Zahlungen über ein eigenes verbundenes Stripe-Konto anbietet. Drift nimmt die anwaltliche Vergütung nicht entgegen und erhält keinen Anteil daran.

6. Prüfung durch die Kanzlei

Die Kanzlei prüft vor der Beratung insbesondere Interessenkonflikte, fachliche Eignung, Zuständigkeit, Kapazität und Dringlichkeit. Angaben aus Drift dienen nur als Ausgangspunkt.

7. Erstberatung

Individuelle Rechtsberatung erfolgt ausschließlich durch die unabhängige zugelassene Rechtsanwältin oder den Rechtsanwalt.

8. Was danach passiert

Ob eine weitere Beratung oder Vertretung sinnvoll ist, entscheiden Kanzlei und Mandantschaft. Leistungsumfang, Vergütung, Vollmacht, Unterlagen und Kommunikation werden direkt miteinander vereinbart. Drift übernimmt diese Folgemandatsdaten nicht in eine eigene Akte.

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